5 Tipps, wie du einem stressigen Alltag entkommst

von | 27.10.2022

Bestimmt Stress dein Leben?

5 Tipps, wie du einem stressigen Alltag entkommst.

Im Falle eines Falles – für gleich oder später.

In unserem ersten Gast-Artikel von Stress-Frei Trainerin Sabine Eilers erfährst du, was du tun kannst, wenn negativer Stress überhandnimmt und Probleme verursacht.
Wir wünsche dir viel Spaß beim Lesen.

Deine Queens of Success


Gastbeitrag

Wir alle haben ihn! Das ist gut so, denn positiver Stress treibt uns zu Höchstleistungen an, lässt uns kreativ sein und Lösungen finden. Wir sind bereit, über unsere Grenzen hinaus zu gehen und zu wachsen. Wir sind im Flow und das beflügelt.

Dann ist da noch der negative Stress. Den wollen wir nicht, denn der macht krank. Ständig müde, Ein- und Durchschlafstörungen, Schmerzen, innere Unruhe, Ohrgeräusche und die Sinnfrage können einige der Begleiterscheinungen sein. Es ist also nicht unwichtig, ob du Stress hast oder nicht.

Die Ursachen für negativen Stress sind vielfältig. Oft entsteht er aus unseren Emotionen und nicht gelebten Gefühlen, aus unseren Glaubenssätzen und fehlender Abgrenzung. Kurz gesagt, immer dann, wenn wir unsere Bedürfnisse nicht wahrnehmen oder sie verdrängen.

In unserem Leben gehört Stress dazu, sollte aber, genau wie dein Business, gemanagt werden.

Als Einstieg in das Thema habe ich dir 5 Tipps mitgebracht, was du für deinen stressarmen Alltag tun kannst.

Tipp 1 – Durchatmen und Prüfen was ist

Wenn du merkst, dass es eng wird, irgendwie alles auf einmal dran sein will und du gar nicht recht weißt, wo du anfangen sollst, dann atme erstmal tief ein und bewusst wieder aus. Mach’s ein paar Mal. Klingt banal, hat aber eine große Wirkung! Durch das Atmen gelangt wieder Sauerstoff in dein Gehirn und es schaltet von Flucht- auf Kreativmodus. Der Stresspegel sinkt. Ist der zu hoch, kannst du nämlich nicht klar denken.

Wenn du dich etwas beruhigt hast und die erste Hektik verflogen ist, dann schau mal, was da eigentlich gerade los war.

Willst du allem und jedem gerecht werden? Das wird dir nicht gelingen. Es gibt immer jemanden, der es anders sieht.

Willst du es perfekt machen? Weshalb? Ist gut nicht gut genug? Perfektionismus bremst aus und lähmt jede Kreativität. Du wirst immer wieder ein „Haar in der Suppe“ finden. Mach so gut du kannst, das ist mehr als genug. Es sei denn, du stehst im OP oder hast eine ähnlich verantwortungsvolle Tätigkeit.

Es kann sein, dass dir der Wechsel von „perfekt“ zu „gut“ komisch vorkommt und du dich damit nicht wohl fühlst. Übung macht den Meister! Je öfter du das machst, je eher wird es zur Routine. Fang mit kleinen Dingen an.

Tipp 2 – Radikale Akzeptanz zu Dingen, auf die wir keinen Einfluss haben

Unsere Reaktionen sind oft automatisiert und haben wenig mit der Realität zu tun. Wir gehen in die Ablehnung gegenüber neuem und unbekanntem. Es gibt Dinge, die kannst du nicht ändern. Deshalb lohnt es sich nicht, dafür in den Kampf zu ziehen. Hand aufs Herz: Ist das, worüber du dich aufregst tatsächlich so schlimm?

Du kannst dir beim nächsten Mal die folgenden Fragen stellen: „Ist mein Leben in Gefahr?“ „Ist meine Familie gefährdet?“ Wenn du zweimal mit nein antworten kannst, ist der Umstand die Aufregung nicht wert.

Tipp 3 – einen Plan haben

Wenn es dir möglich ist, dann mach dir abends für den kommenden Tag einen Plan. Was steht an, was willst du erledigen. Mach die Liste nicht so voll, damit noch Zeit für dich bleibt. Und wenn du mal etwas von der Liste nicht erledigst, dann schieb es, ohne schlechtes Gewissen, auf den kommenden oder einen anderen Tag. Das ist okay. Durch das Aufschreiben hast du einen Überblick und den Kopf frei für andere Dinge.

Tipp 4 – eine Auszeit nehmen

Plane jeden Tag eine kleine Auszeit nur für dich. Das ist sicher nicht immer einfach. Gerade dann, wenn du eine Familie versorgst, bleibt wenig Zeit. Doch die Auszeit wird dir guttun und sich positiv auf dein Umfeld auswirken. Bist du entspannt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es die Menschen ringsum auch sind. Probiere gern mal aus, täglich 15 Minuten nur für dich zu reservieren. Du wirst bald den Unterschied spüren von einem „Kaffee auf die Schnelle“ zu einer Tasse „Kaffee ganz in Ruhe“. Und du wirst es lieben!

Übrigens sind Mikropausen von 60 – 120 Sekunden über den Tag verteilt sehr effektiv. Du verlässt den Platz, an dem du gerade bist, kommst in leichte Bewegung, atmest durch, schaust aus dem Fenster und lächelst. So wird dein Akku immer wieder aufgeladen. 😊

Auch positiver Stress, also der, der uns zu Höchstleistungen bringt, wirkt sich negativ auf deine Gesundheit aus, wenn der Stressphase keine Erholungsphase folgt.

Tipp 5 – Hilfe annehmen

Stemmst du alles allein und bittest ungern um Hilfe? Da bist du nicht allein. Viele meiner Klientinnen berichten davon.

Hast du dich mal gefragt, weshalb das so ist? Vielleicht, weil du meinst, die Anderen können es nicht so gut wie du? Oder fühlst du dich schwach, wenn du es nicht schaffst? Auch damit bist du nicht allein. Das geht vielen Menschen so. Mein Standardspruch war: „Eh ich es erklärt habe, habe ich es schnell selbst gemacht.“ Im Grunde habe ich dahinter aber meinen Perfektionismus versteckt. Ich glaubte, nur so wie ich es mache, ist es richtig. Heute weiß ich es besser.

Bitte um Hilfe und Unterstützung. Vielleicht kannst du bestimmte Arbeiten delegieren und gewinnst Lebens-Zeit!

Das sind 5 Inspirationen für dich, wie du einem stressigen Alltag entkommen kannst. Ein kleiner Ausschnitt von dem, was tatsächlich möglich ist. Beginn mit klitzekleinen Schritten, so überforderst du dich nicht. Wenn wir eh schon gestresst sind, dann strengen Veränderungen nämlich doppelt an.

Also: Vielleicht stupst du „neue Wege“ an, wenn dein Stress nicht so hoch ist. Dann bist du gut gewappnet für den Fall der Fälle. Wenn du aber im Stress-Hamsterrad bist und (fast) keine Momente ohne Gestresst-Sein hast, dann machen kleine Schritte Sinn. Damit kannst du zum Beispiel mit Tipp 4 – Eine Auszeit nehmen – gleich morgen nach dem Aufstehen beginnen.

Hast du weitere Strategien, die du ausprobiert hast? Dann berichte uns gern davon. Deine Erfahrungen sind wertvoll für alle Menschen.

Alles Gute auf deinem Weg.

Sabine, die Stress-Frei Trainerin

Sabine Eilers, die Stress-Frei Trainerin

Stress als Chance

Ich bin Sabine Eilers,

die Stress-Frei Trainerin und begleite Frauen aus ihrem Stress-Hamsterrad.

https://sabine-eilers.com/

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